Projektplanung: Phasen und Schritte im Überblick
Projektplanung heißt: vorher überlegen, was getan werden muss, in welcher Reihenfolge, wie lange es dauert und was schiefgehen kann. Mit diesen sechs Schritten gehst du systematisch vor.
Warum ist Projektplanung wichtig?
Planung macht sichtbar, wann ein Projekt fertig sein kann und wo es kritisch wird, bevor Zeit und Geld verbraucht sind.
Ohne Plan zeigen sich Probleme erst, wenn sie Folgen haben: ein vergessenes Genehmigungsverfahren, eine Aufgabe, die zu spät beginnt, ein Termin, der nie realistisch war. Ein Plan ist keine Garantie, aber er macht Annahmen sichtbar und lässt sich anpassen.
Die sechs Schritte der Projektplanung
- Ziel und Umfang klären: Was soll am Ende fertig sein, bis wann, und was gehört nicht dazu?
- Aufgaben sammeln: Zerlege das Projekt in Arbeitspakete (Projektstrukturplan).
- Dauer schätzen: Wie lange braucht jede Aufgabe? Siehe Dauer schätzen.
- Reihenfolge festlegen: Was muss vorher fertig sein? Daraus entstehen Terminplan und kritischer Pfad.
- Risiken und Wartezeiten prüfen: Wo kann es sich verzögern, und was bedeutet das für den Endtermin? Siehe Projektrisiken im Terminplan.
- Plan nachhalten: Vergleiche regelmäßig Plan und Stand und rechne nach, wenn sich etwas verschiebt.
Welche Schritte übernimmt der Simulator?
Die Schritte 1 und 2 passieren im Kopf oder im Team. Ab Schritt 3 hilft der Projektplan-Simulator: Du trägst Aufgaben, Dauern und Vorgänger ein, er rechnet Termine, Puffer und den kritischen Pfad, prüft Verzögerungen und zeigt die Wahrscheinlichkeit des Endtermins. Die einzelnen Handgriffe stehen in der Anleitung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Projektplanung?
Das hängt vom Projekt ab. Für kleine Projekte reichen Stunden, für große Wochen. Plane lieber grob und prüfe die Termine früh, als lange zu feilen und zu spät zu starten.
Muss ich alles im Voraus planen?
Nein. Plane so weit, wie du die Aufgaben kennst, und verfeinere den Plan, sobald du mehr weißt. Wichtig ist, dass bekannte Wartezeiten und Abhängigkeiten von Anfang an drinstehen.
Wer plant das Projekt?
Meist die Projektleitung gemeinsam mit denen, die die Arbeit ausführen. Wer eine Aufgabe macht, schätzt ihre Dauer am besten.